Osterklöben-Erlös: 800 Euro fürs Kindercafé

Karl-Rene Biel, Frederike Breyer, Eileen Janowsky, Rainer Schoschnik und Frank Hagemann (v.l.) freuen sich über die Unterstützung des Kindercafés.

Karl-Rene Biel, Frederike Breyer, Eileen Janowsky, Rainer Schoschnik und Frank Hagemann (v.l.) freuen sich über die Unterstützung des Kindercafés.

Der 222 Meter lange Osterklöben 2013 war in rund eineinhalb Stunden verkauft. „Wir konnten gar nicht so schnell gucken“, freute sich Frederike Breyer, Projektleiterin Stadtmarketing, über den Erfolg der Veranstaltung – ihrer ersten im neuen Job. Der Osterklöben ging weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmel. „Jetzt weiß ich auch, warum…“, schwärmt sie vom Geschmack des lockeren Butter-Hefe-Gebäcks mit Rosinen. Frederike Breyer dankte gemeinsam mit Einbeck-Marketing-Geschäftsführer Frank Hagemann allen Beteiligten für die reibungslose Zusammenarbeit.

„Ich bin auch immer wieder überrascht, wie schnell das geht“, sagte Karl-René Biel, der mit seinem Team wieder in bewährter Weise den 222 Meter Osterklöben gebacken hatte und den Verkauf leitete.

Der Erlös des Klöbenverkaufs ging an das Kindercafé Einbeck. Neben den 500 Euro setzte die Deutsche Bank noch 300 Euro oben drauf, die Filiale an der Langen Brücke wurde am Ostersonnabend nach umfassender Renovierung wieder eröffnet, beim Glückrad drehen kam die von der Deutschen Bank leicht aufgestockte Summe zusammen, informierte Filialleiter Rainer Schoschnik über den Hintergrund der Spende.

Das Kindercafé hatte beim Osterklöbenverkauf trotz Ferien geöffnet und konnte zahlreiche Gäste begrüßen, erklärte Leiterin Yvonne Brandt. Viele Besucher hätten den Ostertee mit frischem Klöben genossen, mehrere Gäste seien inzwischen auch mehrmals schon am Sonnabend Vormittag im Kindercafé zu Besuch gewesen.

Das Kindercafé wird das Geld für eine Dankeschön-Fahrt verwenden, kündigte Yvonne Brandt an. Eigentlich sollte die „Reise ins Mittelalter“ bereits vergangenes Jahr stattfinden, dann nutzte die Einrichtung ihre knappen finanziellen Mittel für einen dringender benötigten Induktionsherd, mit dem auch Kinder gefahrloser kochen können. Jetzt soll es in diesem Jahr nach einem Besuch im Stadtmuseum eine Fahrt zur Homburg nach Stadtoldendorf geben, inklusive Übernachtung im Landheim „25 Eichen“ und einem mittelalterlichen Koch- und Esserlebnis für die Kinder. Für 2013 habe der Landkreis Northeim die Kinder bereits zu einer Dankeschön-Fahrt nach Schloss Neuschwanstein eingeladen, berichtete Brandt.

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